1966 musste Ernest Cole Südafrika verlassen und seine Fotos außer Landes schaffen. Seine Bilder, die die Apartheid auf erschreckend beeindruckende Art dokumentieren, wurden im Ausland berühmt, er selbst durfte nie wieder in die geliebte Heimat zurückkehren und starb im Exil.
Der Filmemacher Raoul Peck hat ihm und seiner Fotografie einen wunderbaren Film gewidmet, der letztes Jahr in Cannes, zuletzt beim Joburg Film Festival lief und nun, mit der Unterstützung der Produktionsfirma Known Associates, bei uns an der DSJ – für eine Geschichtsstunde der besonderen Art.
Besten Dank auch an unseren Gast, Leslie Matlaisane, Coles Neffe, der selbst im Film mitwirkt, und der sich die Zeit nahm, um über die Genese des Films und über seinen Onkel zu reden – und natürlich auch Fragen unserer Schülerinnen und Schüler zu beantworten.










