Rundschreiben

Hallo Herr Bachmeier!

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Hallo Herr Bachmeier!

02 October 2014

Die Deutsche Internationale Schule Johannesburg feiert mit der Ankunft ihres 21. Schulleiters, Herrn Thomas Bachmeier, einen wichtigen Meilenstein ihrer Geschichte. Herr Bachmeier ist seit Ende September nach einigen Visumsproblemen, die seine Ankunft verzögerten,  hier und verbrachte die letzte Woche der Frühlingsferien bereits damit, sich an sein neues Umfeld zu gewöhnen.

Herr Bachmeier kommt zu einer sehr spannenden Zeit zu uns an die DSJ: der Kindergartenausbau nähert sich seinem Ende und die Feierlichkeiten zum 125jährigen Jubiläum stehen vor der Tür.

Nachfolgend ein kurzes Interview mit unserem neuen Schulleiter:

SC: Guten Tag, Herr Bachmeier, verraten Sie uns, woher Sie kommen?
TB: Ich bin in Ansbach, einer kleinen Stadt mit 40.000 Einwohnern im Norden Bayerns, zwischen Stuttgart und Nürnberg, geboren und habe dort auch die letzten Jahre gelebt und gearbeitet.

SC: Haben Sie Geschwister, haben Sie Kinder, sind Sie verheiratet?
TB: Ich habe einen “kleinen” Bruder, der inzwischen groß, aber immer noch 14 Jahre jünger  ist als ich. Meine Ehefrau, Mirjam Bachmeier, ist  Lehrerin für Deutsch und Geschichte. Insgesamt haben wir vier Kinder, einen Sohn von 17 Jahren und drei Töchter von 15, 8 und 7 Jahren.

SC: Was sind Ihre Hobbies?
TB: Ich spiele ab und zu  Gitarre, reise sehr gerne (meist nach Afrika) und liebe es, im Garten oder in meiner Holzwerkstatt zu arbeiten.

SC: Was hat Sie nach Südafrika gezogen?
TB: Ich interessiere mich schon seit sehr vielen Jahren für afrikanische Länder. Während des Studiums war ich mehrere Male in Nord- und Westafrika. Mein letztes Studienjahr verbrachte ich in Ostafrika und schrieb in Nairobi meine Diplomarbeit über demokratische Prozesse in Afrika. Von 2005 bis 2007 lebte ich in Botswana und die letzten 7 Jahre besuchte ich mit meiner Familie  mindestens ein Mal pro Jahr Länder im südlichen Afrika. Südafrika besuchte ich 1987 das erste Mal und  empfand es schon immer als eines der interessantesten Länder, weil es so viele verschiedene Facetten hat, sowohl was die Menschen und ihre Kulturen als auch die Natur anbelangt.

SC: Worauf freuen Sie sich am meisten hier an der DSJ?
TB: Ich freue mich auf die spannende Aufgabe, die Zukunft einer so traditionsreichen und zugleich modernen Schule wie der DSJ mitgestalten zu dürfen. Besonders interessant finde ich die Mischung zwischen Elementen des deutschen und des südafrikanischem Schulsystems.

SC: Was sind Ihre ersten Eindrücke der DSJ?
TB: Ich war sehr beeindruckt von der positiven und herzlichen Atmosphäre, mit der ich an der Schule aufgenommen wurde und mit welchem enormen Engagement die Mitarbeiter, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler die zahlreichen Aktivitäten und Projekte an der Schule durchführen.

SC: Haben sie einen Lieblingssport?
TB: Eigentlich nicht, aber natürlich sehe ich mir große Sportereignisse, wie die Fußball-WM im Fernsehen an, vor allem wenn sie in Südafrika stattfinden.

SC: Haben Sie eine Lieblingsmannschaft?
TB: Nein, doch wenn ich eine haben müsste, wäre es Borussia Dortmund, aber nur weil ich den FC Bayern nicht besonders sympathisch finde.

SC: Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?
TB: Im Alter von 18 Jahren habe ich das Abitur und anschließend eine Ausbildung als Versicherungskaufmann absolviert. Danach habe ich Wirtschaftspädagogik, Soziologie und Politik studiert, um dann als Lehrer zu arbeiten. In den Schulen hatte ich verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel Systembetreuer, Fachbetreuer oder Stellvertretender Schulleiter und habe in verschiedenen Projekten des Ministeriums mitgearbeitet, wie zum Beispiel beim Aufbau einer Virtuellen Oberschule (www.vibos.de) oder der Einführung von Laptop-Klassen. Von 2005 bis 2007 war ich als Abteilungsleiter für EDV für das Erziehungsministerium in Botswana tätig. In den Jahren 2010 bis 2012 absolvierte ich den Fernstudiengang “Schulmanagement” an der Universität Kaiserslautern

Savo Ceprnich/Renate Wolf
Oktober 2014

2017-05-13T09:10:39+00:00