Rundschreiben

DSJ Café ‘Q&A’

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DSJ Café ‘Q&A’

25 November 2015

Die Deutsche Internationale Schule Johannesburg feierte in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag. Die Schulküche wurde zum ersten Mal seit ihrer Entstehung im Jahr 1969 renoviert (Juli 2015).Über die Jahre ist das DSJ-Café stets ein Ort der Begegnung gewesen, an dem man viel Spaß hat. Trotzdem wissen immer noch nicht viele Leute, was genau im Café passiert. Savo Ceprnich trank eine Tasse Tee mit Cornelia Kohler, der Betreiberin, um etwas mehr herauszufinden …

SC: Woher kommst Du?
CK: Ich bin in der Schweiz geboren worden, einem kleinen Ort mit ca. 80,000 Einwohnern mit dem Namen St. Gallen, ganz in der Nähe vom Bodensee, an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland.

SC: Wie lange bist Du schon an der Schule?
CK: Ich betreibe das DSJ-Café nun seit 16 Jahren und habe seit 1993 jedes Jahr beim Schulbasar mitgeholfen!

        

SC: Erzähl uns etwas mehr über Swiss Cookies, Deine Catering-Firma
CK: In meinem “früheren Leben” war ich Buchhalterin/Revisor und Bankangestellte, hatte aber immer Spaß daran, von zu Hause aus zu kochen und zu backen. Ich spielte viele Jahre lang die Trompete (meine “lauten” Jahre liegen also hinter mir). Im November 1992 kam ich nach Südafrika und am Ende dieses Jahres wurde Swiss Cookies gegründet. Ich unterrichtete Frauen, die europäische Backtechniken und –methoden lernen wollten, in “Home Industries” Geschäften.

SC: Du hast den Krebs besiegt, bist eine Überlebende?
CK: Ja, genau. Im Jahr 2011 wurde ich mit Brustkrebs diagnostiziert und hatte für 6 Monate Chemotherapie. Nachdem der Tumor geschrumpft war, kam die Operation, in der er entfernt wurde. Danach folgten 36 Sitzungen mit Bestrahlungen. Über die nächsten 10 Jahre muss ich nun Medikamente nehmen, damit der Krebs nicht zurückkehrt. Alle sechs Monate finden Bluttests statt, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.

Ich unterstütze Wings of Hope, eine Selbsthilfegruppe für und von Brustkrebsüberlebenden. Sie treffen sich 8 mal jährlich an der DSJ, um Seminare und Vorträge von Ärzten und anderen Vertretern aus Medizin und dem Gesundheitswesen anzubieten. Jeder ist willkommen und diese Sache liegt mir sehr am Herzen.

        

SC: Erzähl uns ein wenig über Deine Mitarbeiter?
(Cornelia hat fünf Mitarbeiter: Bongani, Violet, Godfrey, Patience und Omi).
CK: Bongani kam im Mai 2010 zu mir und ist damit der erste männliche Mitarbeiter in der DSJ Küche. Godfrey folgte nicht sehr viel später. Omi (die auch für die Schule arbeitet) hat sehr viel Erfahrung mit Kindern und ist eine leidenschaftliche Köchin und Bäckerin, genauso wie ich. Sie arbeitet seit 15 Jahren mit einigen kleinen Unterbrechungen für mich,  Violet ist Melitas Schwester, die viele Jahre in der DSJ Küche gearbeitet hat, aber nun im Kindergarten arbeitet. Godfrey ist Violets und Melitas Schwager. Patience arbeitet seit zwei Jahren für mich.

SC: Was magst Du ganz besonders?
CK: Ich liebe Kinder, Kochen und Backen, Musik und Tiere und ein gutes Glas Rotwein.

SC: Was ist Dein Lieblingsgericht?
CK: Ich liebe Käse, besonders Raclette, ein typisches Schweizer Gericht

SC: Die DSJ feierte ihren 125. Geburtstag in diesem Jahr, war das auch für Dich ein besonderer Anlass?
CK: Ich glaube an Traditionen und ich bin ein Teil der DSJ mit ihrer 125jährigen Geschichte und darauf bin ich stolz. Wenn Du mit Herz und Seele bei einer Sache bist, wirst Du automatisch ein Teil von ihr.

SC: Vielen Dank für dieses Interview, Cornelia, Ich freue mich auf viele weitere Erinnerungen, die wir in den nächsten Jahren teilen werden!
CK: Sehr gern geschehen…

November 2015

2017-05-13T08:54:50+00:00